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Kernloch M20 × 1

Für M20 × 1 (Feingewinde, Steigung 1 mm) ist das Kernloch 19,0 mm mit dem Gewindebohrer und 19,52 – 19,60 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER19,0 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER19,52 – 19,60 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M20 × 1 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 20Formen 19,52–19,60Flanken-Ø 19,351Schneiden 19,0Kern-Ø 18,918Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M20 × 1

Nenndurchmesser D20 mm
Steigung P1 mm · Feingewinde
Flankendurchmesser D219,351 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)18,918 mm
Flankenüberdeckung H10,541 mm
Kernloch Gewindebohrer19,0 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich19,52 – 19,60 mm
OSG 6HX19,52 – 19,60 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M20

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob21 / 22 / 24 mm
Kopf Zylinderschraube ISO 4762: Ø × Höhe30 × 20 mm
Senkung (DIN 974-1): Ø × Tiefe33 × 20,6 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (22 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind. Die Senkung bringt den Kopf der Zylinderschraube unter die Werkstückoberfläche: Die angegebene Tiefe ist die Kopfhöhe plus eine kleine Zugabe; mit Unterlegscheibe kommt deren Dicke dazu.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 19,0 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 19,52 mm aufwärts: 0,52 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (19,52 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (19,60 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Feingewinde

Ein Feingewinde ist weniger tief, deshalb liegt das Kernloch näher am Nenndurchmesser: Für M20 × 1 ist das Kernloch für den Gewindebohrer 19,0 mm. Man nimmt es für feine Einstellungen, dünne Wände oder mehr Sicherheit gegen Lösen. Lies die Steigung immer auf der Zeichnung ab: Derselbe Durchmesser hat verschiedene Kernlöcher.

Gleicher Durchmesser, andere Steigung

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M20 × 1?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 19,0-mm-Bohrer (M20 × 1, Steigung 1 mm).

Welches Kernloch für M20 × 1 mit Gewindeformer?

Zwischen 19,52 und 19,60 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M20 × 1?

1 mm, Feingewinde. Flankendurchmesser 19,351 mm, Kerndurchmesser 18,918 mm.

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