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Kernloch M12 × 1

Für M12 × 1 (Feingewinde, Steigung 1 mm) ist das Kernloch 11,0 mm mit dem Gewindebohrer und 11,52 – 11,60 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER11,0 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER11,52 – 11,60 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M12 × 1 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 12Formen 11,52–11,60Flanken-Ø 11,351Schneiden 11,0Kern-Ø 10,918Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M12 × 1

Nenndurchmesser D12 mm
Steigung P1 mm · Feingewinde
Flankendurchmesser D211,351 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)10,918 mm
Flankenüberdeckung H10,541 mm
Kernloch Gewindebohrer11,0 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich11,52 – 11,60 mm
OSG 6HX11,52 – 11,60 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M12

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob13 / 13,5 / 14,5 mm
Kopf Zylinderschraube ISO 4762: Ø × Höhe18 × 12 mm
Senkung (DIN 974-1): Ø × Tiefe20 × 12,6 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (13,5 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind. Die Senkung bringt den Kopf der Zylinderschraube unter die Werkstückoberfläche: Die angegebene Tiefe ist die Kopfhöhe plus eine kleine Zugabe; mit Unterlegscheibe kommt deren Dicke dazu.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 11,0 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 11,52 mm aufwärts: 0,52 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (11,52 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (11,60 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Feingewinde

Ein Feingewinde ist weniger tief, deshalb liegt das Kernloch näher am Nenndurchmesser: Für M12 × 1 ist das Kernloch für den Gewindebohrer 11,0 mm. Man nimmt es für feine Einstellungen, dünne Wände oder mehr Sicherheit gegen Lösen. Lies die Steigung immer auf der Zeichnung ab: Derselbe Durchmesser hat verschiedene Kernlöcher.

Gleicher Durchmesser, andere Steigung

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M12 × 1?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 11,0-mm-Bohrer (M12 × 1, Steigung 1 mm).

Welches Kernloch für M12 × 1 mit Gewindeformer?

Zwischen 11,52 und 11,60 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M12 × 1?

1 mm, Feingewinde. Flankendurchmesser 11,351 mm, Kerndurchmesser 10,918 mm.

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